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Dass die Energiewende, die in Deutschland angestrebt wird, mit großen Kosten verbunden ist, ist wohl jedem klar .15 Milliarden Euro müssen alleine dafür fliessen, die Seeleitungen zu installieren, damit der Strom aus den Offshore-Anlagen an Land transportiert werden kann. Tennet, der zuständige Hochspannungsnetzbetreiber, sieht sich nicht in der Lage, diese Mittel aufzubringen.
Im Durchschnitt zahlen Haushalte um die 25 Cent pro kWh, davon 3,5 Cent EEG-Umlage. Davon wird beispielsweise in Wind-, Solarstrom und Biogas investiert. Um die nötigen Hochspannung-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) für den Offshore-Betrieb zu finanzieren, muss der Verbraucher weniger als einen Cent pro Kilowattstunde zahlen. Bis 2012 wird die Umlage nach Prognose der Netzbetreiber um 1,1 Cent zunehmen. Die Bundesregierung aber behauptet, dass “Ökocent” nicht größer werden soll.
Die Zunahme erfolge aber nicht wegen der Investition, sondern weil die deutsche Industrie (die sehr viel Energie verbraucht) von EEG-Umlage befreit wurde. Ausserdem sind nun mehrere Wind- und Sonnenkraftwerke dazu gekommen. Auch sie müssen finanziert werden.
Man will sich europaweit vernetzen und nicht “einzelne Strominseln” schaffen. Diese Verbundlösung wird in der EU gerade entwickelt. Neun nordeuropäische EU-Länder mit Norwegen haben nun einen Beschluss gefasst, ein gemeinsames Offshore-Stromnetz in der Nordsee zu entwickeln. Dabei sollen Kontinentaleuropa, Skandinavien und Großbritannien durch HGÜ-Leitungen vernetzt werden.
Momentan stehen Projekte dieser Art aber noch vor vielen Problemen, zum Beispiel dem Anschluss der Offshore-Anlagen. Vor allem sind die langen Verbindungen über See für die Erbauern noch ganz neues Territorium. Auch die Genehmigungen waren schwieriger zu erhalten, als gedacht.
Um den Ausbau voranzutreiben, müssen der Staat und die Verbraucher mithelfen. Nur so kann der (Aus)Bau von neuen Windrädern und Offshore-Parks gegeben werden.








