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Solar-Handys

Solarenergie © ferkelraggae - Fotolia.com

Solarenergie © ferkelraggae - Fotolia.com

Bei den immer großzügiger ausgestatteten Smartphones wird natürlich auch mehr Energie benötigt. Dies geht selbstverständlich auf die Akku-Dauer, sodass mittlerweile die meisten Smartphones fast täglich an der Steckdose hängen. Dies ist in unserer Gesellschaft insoweit kein Problem, da wir eigentlich ständig eine Steckdose zur Verfügung haben und somit unser Handy problemlos mit neuem Strom füttern können. Jedoch erweist es sich als problematisch, wenn man einmal in die Wildnis möchte oder eine Woche zum Campen ans Meer fährt. Dort möchte man nicht täglich sein Smartphone laden müssen und trotzdem erreichbar sein. Genau dafür wurden nun Smartphones mit einer Solarfunktion entwickelt. Diese ermöglicht es, Strom aus dem Sonnenlicht zu gewinnen. Solche Modelle findet man mittlerweile eigentlich bei jedem Handyanbieter. Man legt die Handys einfach mit den Solarflächen in die Sonne und lässt sie somit neuen Strom gewinnen. Dabei ist die Dauer der Aufladung natürlich stark von der Sonneneinstrahlung abhängig und dauert somit um einiges länger als beim Laden aus der Steckdose. Von daher sollte man auf diese Variante vor allem nur im Outdoor Bereich zurückgreifen, da sie ansonsten noch nicht rentabel genug ist.

Falls das gewünschte Handy nicht über die verfügbare Funktion verfügt, gibt es trotzdem die Möglichkeit es in der Wildnis aufzuladen. Dafür gibt es einzelne Geräte, die über eine Solarfläche verfügen und ans Handy oder auch an andere Geräte angeschlossen werden können und diese dann aufladen. So verfügen diese Geräte meistens über eine USB-Schnittstelle mit Adaptern und sind damit mit nahezu allen Geräten kompatibel.
 

Nach der Klimakonferenz ist vor der Klimakonferenz

Erderwärmung © Werner Schwehm - Fotolia.com

Erderwärmung © Werner Schwehm - Fotolia.com

Und wieder ist ein Jahr vergangen, dass zumindest aus Sicht des Klimaschutzes keine neuen, bewegenden oder verändernden Erkenntnisse geliefert hat. Auch in diesem Jahr trafen sich die Vertreter der großen Industrieländer sowie der Europäischen Union, um sich im Rahmen der Klimakonferenz über Pläne und Vorhaben auszutauschen, um unter anderem die bedrohliche Erderwärmung in den Griff zu bekommen. In der Südafrikanischen Stadt Durban wurde heftig gestritten, verhandelt und ignoriert. Ignoriert, dass es in derzeitigem Tempo kaum eine Chance gebe, die Umwelt nachhaltig zu retten. So sehen es zumindest Umweltverbände und Umweltschutzorganisationen, die wie jedes Jahr die Ergebnisse der Konferenz stark kritisieren.

Im Mitelpunkt der Kritik steht wiedermal die USA, aber auch China, Indien Russland, Kanada und Japan sorgen für Unmut, da wichtige, richtungsweisende Entscheidungen blockiert oder vertagt werden. Die Vereinigten Staeten, die das Kyoto-Protokoll und entsprechende Beschlüsse sowieso nicht anerkennen, treten auf die Bremse und wollen eine neues rechtsverbindliches Abkommen erst nach 2020 in Angriff nehmen. Dem Beispiel des großen Nachbarn hat sich nun auch Kanada zu eigen gemacht und ist am Ende der Konferenz kurzerhand aus dem Kyoto-Protokoll ausgetreten. Als Gründe werden vor allem finanzielle Belastung aufgrund der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftkrise genannt. Indien hat sich zumindest für eine Kompromiss erweichen lassen, den sich am Ende auch die USA schweren Herzens und mit einem großen Aber angeschlossen hat. So kann in einer zweiten Verpflichtungsperiode des Abkommens, neue Minderungsziele eingereicht werden, die dann zu diskutieren sind. Wie lange diese Pause andauern wird, ist indes unbekannt und soll auf der nächsten Konferenz beschlossen werden. Nach der Klimakonferenz ist wie immer vor der Klimakonferenz, die im nächsten Jahr in Katar stattfinden wird. Ob sich bis dahin etwas bewegt, ist jedoch mehr als fraglich.

Energieversorgung: Prognosen deuten auf Krise hin

© Andrei Merkulov - Fotolia.com

© Andrei Merkulov - Fotolia.com

Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Bis 2035 wird diese um ein Drittel angestiegen sein. Nach einer Prognose der OECD wird die Einhaltung der Klimaziele kaum noch verwirklichbar sein. 

Unlängst veröffentlichte die Internationale Energiagentur (IEA) ihren Welt-Energiereport, den sogennanten “World Energy Outlook 2011. Die IEA, welche ihren Sitz in Paris hat, ist ein Institut der OECD, der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. 

Der Studie zufolge wird die Energienachfrage bis um ein Drittel steigen, selbst wenn die geplanten Einsparungen diverser Regierungen im Bereich Energieeffizienz umgesetzt werden können. Vor allem die Schwellenländer Indien und China, werden die Nachfrage nach Öl, Kohle und Gas in die Höhe treiben. Auch erneuerbare Energien in ihrem jetzigen technischen Stand werden den Energiebedarf bis 2035 nicht decken können. 

Die Forschung im Bereich erneuerbare Energien muss laut der IEA deshalb ausgebaut werden. Direktorin Maria van der Hoeven sagte bei der Vorstellung der Studie: ” Die Regierungen müssen schärfere Maßnahmen ergreifen, um mehr Investitionen in effizientere und klimafreundlichere Technologien auszulösen.”

Denn der Anteil fossiler Brennstoffe am Gesamtenergieaufkommen werde, so IEA, lediglich von 81 % auf 75 % fallen. Der Anteil von erneuerbaren Energien würde in den nächsten 25 Jahren dagegen nur von 13 auf 18 Prozent ansteigen.

Auch die gut gemeinten Subventionen einiger Staaten, die eine Investition in Öko-Energie attraktiver machen sollen, fallen in Anbetracht der Tatsache, wie sehr fossile Brennstoffe immer noch weltweit subventioniert werden, weniger ins Gewicht. Über 409 Milliarden US Dollar gaben Regierungen rund um den Globus aus um die Preise fossiler Brennstoffe für ihre Bewohner künstlich gering zu halten. 

Dabei wird der weltweite Erdölbedarf im Jahre 2035 auf 99 Millionen Barrel pro Tag ansteigen. Die wachsende Erdbevölkerungszahl, bedeutet immer auch einen Anstieg an genutzten Fahrzeugen. Dies hat Auswirkungen auf den Ölpreis, der laut der Studie rapide steigen wird.

Solarstrom rentiert sich auch weiterhin

Sie überlegen, ob Sie sich eine Solaranlage anschaffen und sind sich nicht einig, weil künftig die Förderung vom Staat wegbleibt? Sie sollten trotzdem auf Solarenergie setzen, denn es lohnt sich noch immer.

Nach vielen Diskussionen setzte die Regierung im Juli 2010 einige Sonderkürzungen ab. Wirtschaftswissenschaftler wiesen die Regierung darauf hin, dass die Förderungen den Staat zu viel Geld kosten würden. Sie prangerten das System an. Mit den Förderungen hatten nämlich nicht der anonyme Staat zu tun, sondern alle Bürger, die am Stromnetz hingen. So wurden die Kilowattstunden Sonnenstrom über eine Umlage von allen bezahlt.

Derjenige, der seine Fotovolaikanlage bis zum Juni 2010 angemeldet hatte, konnte noch mit 39 Cent pro Kilowattstunde rechnen. Wer nun eine Anlage bei sich zu Hause eingebaut hat, der erhält nur noch 29 Cent.

Die Bundesregierung nahm verabschiedete im März diesen Jahres den ‘atmenden Deckel-’. So sollten im ersten Halbjahr 2011 die Förderungen dann gekürzt werden, hätten sich besonders viele Bürger eine Solaranlage, bei sich zu Hause eingebaut. So hätte die Bundesregierung Förderungen gekürzt. Da dies jedoch nicht passiert ist, freuten sich die wenigen, die eine Solaranlage eingebaut hatten über eine hohe Fördersumme. Sie bleiben unverändert bis zum Ende diesen Jahres erst einmal. Haushalte mit Anlagen erhalten einer haushaltsüblichen Fläche erhalten 28,75 Cent pro Kilowattstunde.

Aufgrund dessen ist es gut möglich, dass sich der Einbau von Solaranlagen weiterhin für die Bürger lohnen könnte. Nicht nur der Einspeisevergütungssatz ist wichtig, sondern auch der Einkaufspreis, genauso wie die Installation. Wer sich eine Solaranlage bei sich zu Hause einbauen möchte, der sollte mit bis zu 14.000 Euro rechnen. Hingegen die Preise für Kilowattstunde fallen stetig. Eine menge Hersteller produziert immer mehr und kann so die Kosten minimieren. Der Einkauf und Einbau einer Fotovoltaikanlage kann so bis zu zehn Prozent Rendite bringen.

Ein größeres Stromnetz für den grünen Strom

Grüne Energie, Quelle: Luise / pixelio.de

Laut einer Studie der Technischen Universität Cottbus müsste das Stromnetz in Brandenburg bis zum Jahr 2020 um mehr als 2000 Kilometer ausgebaut werden,damit es für die Nutzung erneuerbarer Energien tauglich ist.

Die Investitionskosten lägen dafür bei rund zwei Milliarden Euro, dies stellte WirtschaftsministerRalf Christoffers am Montag in Potsdam vor.

Nach Angaben der Bundesratsinitiative von Christoffers (Die Linke) plant das Land Brandenburg die Kosten hierfür bundesweit umzulegen. Denn nach den Aussagen des Ministers kann es nicht sein, dass Länder mit einem hohen Potenzial an erneuerbaren Energien automatisch höhere Strompreise haben.

Für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und der Windenergie seien vor allem die Regionen Prignitz,Elbe-Elster,Barnim und die Uckermark sehr interessant und auch in Planung.

Dafür muss das Leitungsnetz dort jedoch erheblich ausgebaut werden. Zahlen, welche in  der Studie der BTU genannt wurden, beziehen sich dabei nur auf regionale Freileitungen. Allerdings stehen inzwischen auch unterirdische Kabelanlagen zur Diskussion.

Dort werde allerdings mit Akzeptanzproblemen gerechnet, da da diese einen Eingriff in die Natur darstellen. Aber auch gegen Freileitungen gibt es immer wieder Widerstand, weil die Anwohner eine Verschandelung ihrer sich umgebenden Landschaft befürchten.

Zur aktiven Klärung dieser Fragen regte Christoffers eine Beteiligung der Bürger an.