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Das richtige Heizen

Heizen © Nailia Schwarz - Fotolia.com

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Gerade in diesem Winter sind die Temperaturen erstaunlich tief. So sind gerade in der Nacht Temperaturen unter -20 Grad keine Seltenheit. Dies sorgt natürlich dafür, dass man im Haushalt mehr heizen muss, um die Wohnräume auch wirklich warm zu halten und sich somit ein kuscheliges heimisches Plätzchen zu schaffen. Dabei steigen natürlich gerade bei diesen Aussentemperaturen auch die Heizkosten. Dazu gibt es nun jedoch ein paar Hinweise um diese Kosten einschränken zu können und am Ende des Monats nicht die böse Überwachung zu bekommen.

Als erstes ist vor allem zu sagen, dass trotz des ganzen Heizens und warm halten der Wohnung das Lüften auf keinen Fall vergessen werden darf. So sollte man mindestens zweimal am Tag die Fenster weit öffnen um Schimmel vorzubeugen. Dabei lässt sich die Faustregel gut merken, dass man je wärmer die Außentemperaturen sind umso länger auch lüften sollte. Bei Minusgraden genügen dann schon 3-5 Minuten, um die Räume auch nicht zu sehr auszukühlen.

Ein anderer Punkt ist, dass man die Raumtemperatur im Blick behalten sollte. Jeden Grad den man dabei einspart kann bares Geld sein, da es sich um bis zu 6% Ersparnis pro Grad handelt. So gelten als Faustregel hierbei 20 Grad für den Wohn- und 16 Grad für den Schlafraum.

Des weiteren kann ein regelmäßiges Entlüften der Heizung ebenfalls helfen. Wenn sich in dieser Luft befindet, dann kann dies kostbare Energie kosten, da sie nicht ihr komplettes Heizpotential abrufen kann.

Ein letzter Hinweis ist ebenso simpel wie praktisch. Man sollte seine persönlichen Energieverbrauch überblicken. Wenn man dies tut, dann fällt es einem auch deutlich leichter Energie einzusparen. Dafür genügt es schon monatlich Notizen zu machen wie viel man für was verbraucht hat und dies mit den einzelnen Monaten zu vergleichen.

Energieversorgung: Prognosen deuten auf Krise hin

© Andrei Merkulov - Fotolia.com

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Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Bis 2035 wird diese um ein Drittel angestiegen sein. Nach einer Prognose der OECD wird die Einhaltung der Klimaziele kaum noch verwirklichbar sein. 

Unlängst veröffentlichte die Internationale Energiagentur (IEA) ihren Welt-Energiereport, den sogennanten “World Energy Outlook 2011. Die IEA, welche ihren Sitz in Paris hat, ist ein Institut der OECD, der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. 

Der Studie zufolge wird die Energienachfrage bis um ein Drittel steigen, selbst wenn die geplanten Einsparungen diverser Regierungen im Bereich Energieeffizienz umgesetzt werden können. Vor allem die Schwellenländer Indien und China, werden die Nachfrage nach Öl, Kohle und Gas in die Höhe treiben. Auch erneuerbare Energien in ihrem jetzigen technischen Stand werden den Energiebedarf bis 2035 nicht decken können. 

Die Forschung im Bereich erneuerbare Energien muss laut der IEA deshalb ausgebaut werden. Direktorin Maria van der Hoeven sagte bei der Vorstellung der Studie: ” Die Regierungen müssen schärfere Maßnahmen ergreifen, um mehr Investitionen in effizientere und klimafreundlichere Technologien auszulösen.”

Denn der Anteil fossiler Brennstoffe am Gesamtenergieaufkommen werde, so IEA, lediglich von 81 % auf 75 % fallen. Der Anteil von erneuerbaren Energien würde in den nächsten 25 Jahren dagegen nur von 13 auf 18 Prozent ansteigen.

Auch die gut gemeinten Subventionen einiger Staaten, die eine Investition in Öko-Energie attraktiver machen sollen, fallen in Anbetracht der Tatsache, wie sehr fossile Brennstoffe immer noch weltweit subventioniert werden, weniger ins Gewicht. Über 409 Milliarden US Dollar gaben Regierungen rund um den Globus aus um die Preise fossiler Brennstoffe für ihre Bewohner künstlich gering zu halten. 

Dabei wird der weltweite Erdölbedarf im Jahre 2035 auf 99 Millionen Barrel pro Tag ansteigen. Die wachsende Erdbevölkerungszahl, bedeutet immer auch einen Anstieg an genutzten Fahrzeugen. Dies hat Auswirkungen auf den Ölpreis, der laut der Studie rapide steigen wird.

Erleichterung der Wartung von Offshore-Windfarmen

Windfarm, Quelle: Wendy Schotsmans/Flickr.com

Windfarm, Quelle: Wendy Schotsmans/Flickr.com

Die erneuerbaren Energien haben noch mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen. Bei Offshore-Windfarmen, also Anlagen aus Windrädern auf dem offenem Meer, ist besonders die Wartung eine heikle Angelegenheit. Per Schiff müssen Mitarbeiter so nahe wie möglich an ein Windrad heran und dann im richtigen Moment vom Schiff auf die schmale Leiter am Windrad springen. Nicht nur bei unruhiger See ist das ein äußerst gefährliches Manöver – doch auf die regelmäßige Wartung der Windräder kann natürlich nicht verzichtet werden.

Nun soll dieses Problem endlich überwunden sein: Der deutsche Anlagen-Bauer Momac aus Moers in Westfalen schafft Abhilfe. Sie konstruierten einen Roboterarm mit einer kleinen Plattform, der die Wellenbewegungen automatisch ausgleicht. So lässt sich das Unfallrisiko beim Warten quasi eliminieren. Die rund 3,5 Tonnen schwere Konstruktion soll beim Marktstart ungefähr 800.000 Euro kosten und wird derzeit auf dem deutschen Offshore-Testfeld Aplha Ventus getestet. Dieses liegt 45 Kilometer vor Borkum im Meer und ist ein Gemeinschaftsprojekt der drei größten deutschen Stromkonzerne, E.on, Vattenfall und EWE. Mehr als 50.000 Haushalte können durch diese Anlage mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Insgesamt sind schon 22 solcher Anlagen in der Nordsee und drei Windparks in der Ostsee genehmigt.

Die Entwicklung der westfälischen Ingenieure wurde kürzlich auch von der britischen Non-Profit-Organisation Carbon Trust ausgezeichnet, die die Entwicklung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft voran treiben will. Durch den intelligenten Roboterarm kann nicht nur die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet werden, er senkt auch entscheidend die Kosten für die Wartung der Windparks. Vor allem, wenn diese Anlagen wie geplant immer weiter von der Küste entfernt installiert werden sollen, braucht es neuer Technik wie die von Momac – denn 300 Kilometer von Land entfernt schaukelt es schon ordentlich auf hoher See. Dann kann ein Sprung vom Schiff auf eine schmale Leiter schon mal im kühlen Nass oder im schlimmsten Fall im Krankenhaus enden.

Der Atommüll

Atommüll ist der umgangssprachliche Begriff für radioaktive Abfälle. Darunter versteht man die beim Umgang mit radioaktiven Stoffen in der Kerntechnik, in der Medizin und in der Industrie anfallenden radioaktiven Stoffe, die nicht genutzt werden können. Noch ist fraglich, ob diese Reste auch jemals vollständig genutzt werden können. Eine sichere Entsorgung des Atommülls oder eine sichere Wiederverwertung ist bisher abhängig von der Art des Abfalls.

Laut dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sind die Schwerpunkte im neuen Forschungsprogramm erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Erst vor ein paar Wochen wurde die Vorlage dafür vom Bundeskabinett verabschiedet. Zwischen 2011 und 2014 will die Bundesregierung rund 3,4 Milliarden Euro in ein Programm zur Erforschung von Energietechnologien investieren, die für den Umstieg auf regenerative Energien wichtig sind. Die 3,4 Milliarden Euro seien 75 Prozent mehr als in der Zeit zwischen 2006 und 2009, heißt es in der Vorlage von der Bundesregierung. Mit diesem Geld sollen der Stromspeicher erforscht und die Energieeffizienz verbessert werden. Es soll in Projekte investiert werden, die sowohl auf Wind als auch auf Fotovoltaik oder Solarkraftwerken oder Geothermie basieren.

Es wird jedoch vermieden zu erwähnen, dass die Fördermittel für den Energie- und Klimafonds bisher nur unter Vorbehalt stehen, denn das Geld für die Fonds sollte zum größten Teil aus der Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke stammen, und die wurde nun bekanntlicherweise eingestellt. Nun sollen die AKW-Betreiber ihre Gewinne investieren, doch weigern diese sich. Nun muss wahrscheinlich auch auf dieses Geld verzichtet werden.

Folglich bleiben von den ursprünglich 3,4 Milliarden nur 2,7 Milliarden Euro. 317 Millionen sollen in die Atommüll-Forschung gesteckt werden und weitere 612 Millionen in die Fusionsreaktoren. Es bleibt also nur knapp halb so viel Geld übrig, wie anfangs versprochen wurde.

Philipp Röslers (FDP) Aussage „Das Thema Energie steht ganz oben auf unserer Agenda“ kann also noch kritisch betrachtet werden.

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Ästhetische Solarelemente

In Deutschland ist die Energiewende in vollem Gange und eine Menge der Bundesbürger macht euphorisch mit. So ist Öko-Strom die Energiequelle der Zukunft und Solaranlagen und Windräder sind beliebt wie nie.

Leider bleibt bei dieser ganzen praktischen umweltfreundlichen Sache die Ästhetik ein wenig auf der Strecke. So sehen große weite Felder mit unzähligen Windrädern einfach nicht schön aus. Oder auch diese riesigen klobigen Solaranlagen auf alten Scheunen oder Dächern von Privatpersonen.

Immerhin in letzterer Sache gibt es nun ein Umdenken und entwickelte Solaranlagen, welche auch in der Ästhetik Punkte sammeln könne. So gibt es nun immer mehr Module bei denen man die Anlagen in das Dacht mit einbetten, sodass diese gut aussehen oder auf den ersten Blick gar nicht sichtbar sind. Bei den Solaranlagen gibt es diese Möglichkeit schon länger, bei der Photovoltaik ist dies jedoch eine neuere Sache, da es um einiges komplizierter und teurer ist. So benötigen diese Anlagen eine Lüftung, da sie bei Überhitzung nicht mehr so effektiv arbeiten können. Dadurch sind sie dicker, da sie einen Unterbau mit der entsprechenden Lüftung besitzen. Somit ist es ganz logisch das ein einarbeiten hierbei viel schwieriger ist.

So wurde nun das Energiedach entwickelt. Dabei handelt es sich um Dachfläche, bestehend aus den eben genannten Anlagen. Die Oberfläche ist schwarz und auch Regenabweisend. Unter diesem Energiedach befindet sich dann noch ein zusätzliches Witterungsfestes Dach mit eingebauter Regenrinne. Hierbei fallen die Photovoltaikanlagen kaum auf, da sie von unten wie normale Dachplatten wirken.

Hierbei handelt es sich jedoch nach wie vor um ein Premiumprodukt, da es für den Normalverbraucher kaum bezahlbar ist. So kostet solch ein integriertes Dach mehr als doppelt soviel, wie eine einfach angebrachte Photovoltaikanlage.

Ein größeres Stromnetz für den grünen Strom

Grüne Energie, Quelle: Luise / pixelio.de

Laut einer Studie der Technischen Universität Cottbus müsste das Stromnetz in Brandenburg bis zum Jahr 2020 um mehr als 2000 Kilometer ausgebaut werden,damit es für die Nutzung erneuerbarer Energien tauglich ist.

Die Investitionskosten lägen dafür bei rund zwei Milliarden Euro, dies stellte WirtschaftsministerRalf Christoffers am Montag in Potsdam vor.

Nach Angaben der Bundesratsinitiative von Christoffers (Die Linke) plant das Land Brandenburg die Kosten hierfür bundesweit umzulegen. Denn nach den Aussagen des Ministers kann es nicht sein, dass Länder mit einem hohen Potenzial an erneuerbaren Energien automatisch höhere Strompreise haben.

Für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und der Windenergie seien vor allem die Regionen Prignitz,Elbe-Elster,Barnim und die Uckermark sehr interessant und auch in Planung.

Dafür muss das Leitungsnetz dort jedoch erheblich ausgebaut werden. Zahlen, welche in  der Studie der BTU genannt wurden, beziehen sich dabei nur auf regionale Freileitungen. Allerdings stehen inzwischen auch unterirdische Kabelanlagen zur Diskussion.

Dort werde allerdings mit Akzeptanzproblemen gerechnet, da da diese einen Eingriff in die Natur darstellen. Aber auch gegen Freileitungen gibt es immer wieder Widerstand, weil die Anwohner eine Verschandelung ihrer sich umgebenden Landschaft befürchten.

Zur aktiven Klärung dieser Fragen regte Christoffers eine Beteiligung der Bürger an.

Die Gefahren der Energiesparlampe

In den letzten zwei Jahren wurde uns erzählt, dass die Energiesparlampe eine Wunderleuchte sei und wir unseren Verbrauch schleunigst, von der normalen Glühbirne auf die Energiesparlampe umstellen sollten. Viele von uns haben das auch brav gemacht, doch nun stellt sich heraus, dass sich die Wunderwaffe der Leuchtkraft gesundheitsgefährdend auf uns auswirken kann.

Schuld soll das Quecksilber in der Energiesparlampe sein. Das Umweltbundesamt (UBA) hält das Schwermetall beim zerbrechen der Leuchte zwar für ungefährlich, doch es wird empfohlen die Räume, in denen eine dieser Energiesparlampen zerbrochen ist, gut zu lüften.

Als Erklärung gibt das UBA an, dass sich nach dem Zerbrechen der Leuchte die Quecksilberbelastung auf das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter erhöhen kann. Dies wäre jedoch nicht gesundheitsgefährdend. Die Technische Universität München hat jedoch herausgefunden, dass die Belastung viel höher ist als von der UBA angegeben. Die Messungen ergaben einen Wert von über 100 ug/m3. Dr. Rudolf Schierl von der Universität München klärt auf, dass die Werte kurz nach dem Zerschellen der Leuchte zwar hoch sein können, doch für gesundheitsgefährdend hält er sie trotzdem nicht.

Es ist essentiell, dass das Zimmer schnell gelüftet wird.Man sollte die zerschellte Leuchte mit einem Blat Papier zu einem Häufchen zusammenschieben und die Plecken mite ienm Klebeband aufheben. Das Klebeband sollte nicht unverpackt im Müll landen, sondern erst in eine Plastiktütte gelegt werden. Die Tütte sollte mit einem weiteren Klebeband verschossen und zum Sondermüll gebracht werden.

In erster Linie es es aber wichtig, dass Sie sofort reagieren. Wenn Quecksilber erst nach dem Verdampfen beseitigt wird, besteht das Risiko, dass es eingeatmet wird. Auf keinen Fall sollten Sie die Scherben mit einem Besen oder einem nassen Tuch aufheben, denn es besteht die Gefahr, dass sich das Schwermetall im Zimmer verteilt.

Lesen Sie auch: Die nächste- Stufe der Energiesparlampe