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Nabu kritisiert EU-Energielabel

Energieeffizienz © cahkt - Fotolia.com

Energieeffizienz © cahkt - Fotolia.com

Wer sich eine neue Waschmaschine oder einen neuen Kühlschrank zulegen will, sollte besonders auf die Informationen zum Energieverbrauch achten, um später hohe Kosten zu vermeiden.  Die Geräte wurden früher mit der eurpaweiten Kennzeichnung der Effizienzklassen A bis G versehen,  doch dieses System ist veraltet. Logischerweise sollten Produkte mit der besten Stufe, in dem Falle also “A”, den Standart vorgeben. Doch  Geräte mit der Effiziensklasse A würden heutzutage gerade so ein “befriedigend” bekommen. Anstatt die Kennzeichnungen regelmäßig zu aktualisieren, wurden einfach die Klassen A+ und A++ eingeführt.

Da es im Handel überwiegend nur noch Produkte gibt, die mindestens mit einem A versehen wurden, ist der Verbraucher schnell irritiert und denkt, dass alle Geräte sehr energieeffizient sind. Doch ein Gerät der Klasse A verbraucht fast doppelt so viel Energie wie eins der Klasse A++. So kommen bei einer Kühl-Gefrier-Kombination mit der Kennzeichnung A ungefähr 100 Euro Stromkosten im Jahr zusammen, während es bei der Kennzeichnung nur 30 Euro sind, bei A+ 60.

Seit dem 1. Juli 2010 sind bereits alle Produkt der Klassen B, C oder schlechter vom Markt verschwunden. Sogar Fernseher, die damals erstmals auch gekennzeichnet wurden, dürfen seit dem europaweit nicht mehr verkauft werden, wenn sie A unterschreiten. Die europäische Öko-Design-Richtlinie stellt Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Elektrogeräten, die von den Behörden regelmäßig kontrolliert und falls nötig aktualisiert werden müssen.

Anfang 2011 sind dann auch die verwirrenden A+ und A++ Kennzeichnungen weggefallen. Jetzt wird der Unterschied zur A-Klasse in Prozentzahlen angegeben, so etwa A-20% oder A-60%. So werden aber vor allem den Herstellern Zugeständnisse gemacht, der Verbraucher bleibt auf der Strecke, da dieser auch künftig nur schwer erkennen kann, welcher Kühlschrank denn nun am energieeffizientesten ist. Deswegen wird empfohlen, Im Fachgeschäft immer gleich nach dem Geräten mit der höchsten Energieeffizienzklasse zu fragen. Auch Testberichte der Stiftung Warentest oder andere Informationsquellen im internet können helfen, im Kennzeichendschungel durchzusehen und das beste Gerät auszuwählen.

Solarstrom rentiert sich auch weiterhin

Sie überlegen, ob Sie sich eine Solaranlage anschaffen und sind sich nicht einig, weil künftig die Förderung vom Staat wegbleibt? Sie sollten trotzdem auf Solarenergie setzen, denn es lohnt sich noch immer.

Nach vielen Diskussionen setzte die Regierung im Juli 2010 einige Sonderkürzungen ab. Wirtschaftswissenschaftler wiesen die Regierung darauf hin, dass die Förderungen den Staat zu viel Geld kosten würden. Sie prangerten das System an. Mit den Förderungen hatten nämlich nicht der anonyme Staat zu tun, sondern alle Bürger, die am Stromnetz hingen. So wurden die Kilowattstunden Sonnenstrom über eine Umlage von allen bezahlt.

Derjenige, der seine Fotovolaikanlage bis zum Juni 2010 angemeldet hatte, konnte noch mit 39 Cent pro Kilowattstunde rechnen. Wer nun eine Anlage bei sich zu Hause eingebaut hat, der erhält nur noch 29 Cent.

Die Bundesregierung nahm verabschiedete im März diesen Jahres den ‘atmenden Deckel-’. So sollten im ersten Halbjahr 2011 die Förderungen dann gekürzt werden, hätten sich besonders viele Bürger eine Solaranlage, bei sich zu Hause eingebaut. So hätte die Bundesregierung Förderungen gekürzt. Da dies jedoch nicht passiert ist, freuten sich die wenigen, die eine Solaranlage eingebaut hatten über eine hohe Fördersumme. Sie bleiben unverändert bis zum Ende diesen Jahres erst einmal. Haushalte mit Anlagen erhalten einer haushaltsüblichen Fläche erhalten 28,75 Cent pro Kilowattstunde.

Aufgrund dessen ist es gut möglich, dass sich der Einbau von Solaranlagen weiterhin für die Bürger lohnen könnte. Nicht nur der Einspeisevergütungssatz ist wichtig, sondern auch der Einkaufspreis, genauso wie die Installation. Wer sich eine Solaranlage bei sich zu Hause einbauen möchte, der sollte mit bis zu 14.000 Euro rechnen. Hingegen die Preise für Kilowattstunde fallen stetig. Eine menge Hersteller produziert immer mehr und kann so die Kosten minimieren. Der Einkauf und Einbau einer Fotovoltaikanlage kann so bis zu zehn Prozent Rendite bringen.

Ratgeber: Strom sparen im Haushalt

Sparen, Quelle: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Ständig wird uns gesagt, wir sollen Strom und CO2 sparen, doch wissen Sie tatsächlich, wie das geht? Und was hat Strom mit CO2 gemeint? Hier ein paar aufklärende Tipps zum Verbrauch und Verhalten.

Auf die Frage, wie Strom und CO2 zusammengebracht werden können, denken Sie an die Gewinnung von Energie. Zwar ist im Strom kein CO2 enthalten, doch bei der Produktion entsteht das giftige Gas. Dies passiert nicht nur bei der Verbrennung der Stoffe, mit denen die stromerzeugenden Turbinenen angetrieben werden, sondern auch bei der Entsorgung und während des Transports.

Mit dem richtigen Verhalten und einem neu zusammengestellten Strommix, kann man sowohl CO2, als auch Strom sparen.

Im ersten Schritt sollten Sie ihre Haushaltsgeräte unter die Lupe nehmen. Kühl- und Gefrierschränke verbrauchen viel Energie. Sie sollten diese Geräte in regelmäßigen Abständen enteisen, denn sonst kann sich eine dicke Eisschicht an der Türdichtung festsetzen. Wenn Ihr Gefrierfach nicht mehr richtig schließt, verbraucht er mehr Energie, da er trotzdem genügend kühlen muss. Wenn Ihre Türdichtung defekt ist, sollten Sie schnell eine neue Dichtung einbauen, denn sonst kann es für Sie teuer werden. Eine gerade mal fünf Millimeter dicke Eisschicht an der Tür, kann Ihren Stromverbrauch um 30 Prozent steigern. Achten Sie ebenfalls drauf, dass Ihr Kühlschrank oder Ihr Gefrierschrank nicht neben einem Herz oder einer Heizung steht. Als idealer Platz für Kühlgeräte ist der Keller oder ein anderer kühler Raum. Mit neuen Energiesparenden Geräten können Sie ebenfalls bis zu 50 Prozent Energieverbrauch einsparen.

Eine weitere Quelle für hohen Energieverbrauch ist die Waschmaschine. Passen Sie darauf auf, dass Sie nie eine halb gefüllte Maschine in Gang setzen. Waschen sie außerdem Ihre Wäsche bei 30 Grad, das spart an Strom. Sollten Sie einen Wäschetrockner besitzen, benutzen Sie ihn nur in Ausnahmefällen. Es ist ein reiner Stromfresser.

Sollten Sie als dritten Punkt auch noch auf Ökostrom umstellen, mindern Sie Ihren CO2-Ausstoss und können so Ihren Geldbeutel schonen.

Das erste gläserne Bioenergiedorf Deutschlands

Grüne Natur, Quelle: Lutz Stallknecht / pixelio.de

Darf ich vorstellen, das erste gläserne Bioenergiedorf Deutschlands – Siebeneich. Vor einigen Tagen wurde der Schritt in die Bioenergie gefeiert. Als Belohnung gab es vom Landwirtschaftsminister Alexander Bonde einen Förderbescheid in Höhe von 13.500 Euro.

In der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber können nun Schüler und interessierte Erwachsene über den Miscanthus-Anbau und die Miscanthusheizungen bis hin zu Biogasanlagen informiert werden.

Geplant ist ebenso ein Schaugarten mit nachwachsenden Energieträgern. Diese erneuerbaren Energien sollen aus Chinaschilf und Energiehölzern wie Pappel, Weide Robinie und Blauglockenbaum gewonnen werden.

In naher Zukunft wird ebenso eine Windenergieanlage gebaut, so Ortsvorsteher Reinhold Brück. Bei der Feier des Bioenergiedorfes Siebenreich dankte der Landrat Helmut Jahn den Bürgern und Bürgerinnen für die Umsetzung der klimafreundlichen Energieversorgung.


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Ob die Energie für das gesamte Dorf ausreicht? Mehr als das. Rund das 2,6-fache des eigentlichen Bedarfes wird direkt in Siebenreich erzeugt.

Für die konstante Energiegewinnung sorgen sowohl sechs Solaranlagen für Warmwasserzubereitung, als auch Pelletheizungen, elf Holzheizungen und 22 kombinierte Holzheizungen. Insgesamt 20 Haushalte und zwei Gewerbeobjekte sind an die örtliche Fernwärme angeschlossen.

Es es soll stetig mehr werden. Der Einsatz der Siebenreicher ist wahrlich lobenswert, denn sie haben es erreicht und erfüllen alle Vorgaben für ein Bioenergiedorf. So muss laut der Verordnung mindestens soviel Strom erzeugt werden, wie das Dorf braucht. Ebenso müssen 50 Prozent der Anlagen im Besitz von Wärmeabnehmern und Landwirten sein. Sowohl Gentechnik und Maismonokulturen sind hier nicht gestattet.

Der HOT-Geschäftsführer lobte das Dorf und zeigte sich begeistert, was die Gewinnung der Energie, als auch die Arbeitsplatzgewinnung anbelangt. Neben dem Preisgeld erhielt das Dorf ein Bioenergiedorf-Ortsschild, das allen Besuchern von Siebenreich zeigen soll, wie fortschrittlich die Bürger hier im Ort sind.

Die nächste Stufe der Energiesparlampe

Energiesparlampe, Quelle: Viktor Mildenberger / pixelio.de

Es ist soweit. der 60-Watt-Birne geht ab dem 01. September 2011 das Licht aus. Im Klartext, ihre Produktion wird eingestellt. Da hat die EU-Verordnung als dritten Schritt, nachdem sie die den Verkauf und die Produktion der 100-Watt- und der 75 Watt-Birne bereits aus Umweltgründen verboten.

Das Ziel ist, dass ab dem Jahr 2016 die gesamte Produktion und der Verkauf der Glühbirne, der Vergangenheit angehört und nur noch Energiesparleuchten der Effizienzklassen A und B im Umlauf sind. Da dies alle Bürger angeht, sollte sich jeder mit der Energiesparlampe auskennen. Und dies fängt schon beim Kauf einer neuen Energiesparleuchte an. Noch vor einigen Jahren sagte man über die Energiesparlampe, sie sei zwar Stromsparend, doch das Licht würde sich lediglich in einer Zahnarztpraxis eignen. Die Leuchtkraft und das Licht kamen kühl und unpersönlich von der Decke. Vollkommen ungeeignet für das Zuhause, wo man es gemütlich und warm haben möchte. Doch damit ist Schluss. Seit einiger Zeit gibt es auch Energiesparlampen, die wohnliches Licht in die Wohnzimmer zaubert.

Wenn Sie eine Energiesparlampe kaufen möchten, sollten Sie sich zuerst über die Angaben der Leuchtkraft informieren. Bei der Glühbirne genügte es, wenn man sich nach der Wattzahl (W) orientierte, dies ist bei der Energiesparlampe anders. Hier entscheidet die Einheit Lummen (lm). Auch die Zahlen hierfür sind anders, so entspricht die 700 lm Energiesparlampe der Leistung einer 60-Watt-Birne. Eine 100-Watt-Birne erhalten Sie mit der Lichtleistung 1.400 lm.

Eine Lichtfarbe, die dem Wohnraum Gemütlichkeit bringt wird mit der Farbtemperatur in Kelvin (K) verzeichnet. Den bekannten Glühbirnen ist die 2.700 K Energiesparlampe ähnlich. Wenn Sie Tageslicht in Ihrem Arbeitszimmer oder Bad benötigen, dann sollten sie eine 6.000 K kaufen.

Weitere Abkürzungen wie Stunden (h), Quecksilbergehalt (hg) in Milligramm (mg) sollten Sie beim Kauf ebenso beachten wie die Dimmbarkeit oder die Start- und Anlaufzeit der Lampe.