Energieversorgung: Prognosen deuten auf Krise hin

© Andrei Merkulov - Fotolia.com

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Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Bis 2035 wird diese um ein Drittel angestiegen sein. Nach einer Prognose der OECD wird die Einhaltung der Klimaziele kaum noch verwirklichbar sein. 

Unlängst veröffentlichte die Internationale Energiagentur (IEA) ihren Welt-Energiereport, den sogennanten “World Energy Outlook 2011. Die IEA, welche ihren Sitz in Paris hat, ist ein Institut der OECD, der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. 

Der Studie zufolge wird die Energienachfrage bis um ein Drittel steigen, selbst wenn die geplanten Einsparungen diverser Regierungen im Bereich Energieeffizienz umgesetzt werden können. Vor allem die Schwellenländer Indien und China, werden die Nachfrage nach Öl, Kohle und Gas in die Höhe treiben. Auch erneuerbare Energien in ihrem jetzigen technischen Stand werden den Energiebedarf bis 2035 nicht decken können. 

Die Forschung im Bereich erneuerbare Energien muss laut der IEA deshalb ausgebaut werden. Direktorin Maria van der Hoeven sagte bei der Vorstellung der Studie: ” Die Regierungen müssen schärfere Maßnahmen ergreifen, um mehr Investitionen in effizientere und klimafreundlichere Technologien auszulösen.”

Denn der Anteil fossiler Brennstoffe am Gesamtenergieaufkommen werde, so IEA, lediglich von 81 % auf 75 % fallen. Der Anteil von erneuerbaren Energien würde in den nächsten 25 Jahren dagegen nur von 13 auf 18 Prozent ansteigen.

Auch die gut gemeinten Subventionen einiger Staaten, die eine Investition in Öko-Energie attraktiver machen sollen, fallen in Anbetracht der Tatsache, wie sehr fossile Brennstoffe immer noch weltweit subventioniert werden, weniger ins Gewicht. Über 409 Milliarden US Dollar gaben Regierungen rund um den Globus aus um die Preise fossiler Brennstoffe für ihre Bewohner künstlich gering zu halten. 

Dabei wird der weltweite Erdölbedarf im Jahre 2035 auf 99 Millionen Barrel pro Tag ansteigen. Die wachsende Erdbevölkerungszahl, bedeutet immer auch einen Anstieg an genutzten Fahrzeugen. Dies hat Auswirkungen auf den Ölpreis, der laut der Studie rapide steigen wird.

Kategorie: Energiepolitik  Schlagwörter: , ,

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