Ob der Dachboden als Zimmer ausgebaut ist, oder aber nur als Gelegenheit zum lagern alter Möbel dient – eine Dachbodendämmung ist in vielen Fällen sinnvoll und sogar oft nötig. Durch die Energieeinsparverordnung verpflichtet sich der Hausbesitzer die oberste Geschossdecke in Hinsicht der Wärmedämmung zu optimieren, sofern dies wirtschaftlich vertretbar ist. Hier muss die Dämmschicht mindestens 12cm betragen. Bei der Isolierung des Fußbodens muss darauf geachtet werden, einen begehbaren Fußbodenbelag zu verlegen. In vielen Fällen wird hier eine 1 cm starke Gipsfaserplatte gewählt. Wenn man allerdings nur den Fußboden des Dachbodens dämmt, wird dieser nur schwer bewohnbar sein. Durch die fehlende Isolierung des Daches heizt sich der Dachboden in den Sommermonaten sehr stark auf. Verhindern kann man diese hohen Temperaturen durch eine Dämmung des gesamten Daches des Hauses. Zu beachten ist bei der Isolation des Dachbodens, dass wirklich gründlich gearbeitet wird. Kleinste Ritzen können für erheblichen Schaden durch Nässebildung sorgen. Für die Dämmung des Dachbodens gibt es verschiedene Materialien. Als praktikabelste Lösung bietet sich für die Dämmung des Bodens ein kombiniertes System aus Dämmmaterial und einer begehbaren Oberschicht. Dieses lässt sich einfach mit einer Säge in die benötigte Form bringen und ist danach einfach zu verlegen. Eine andere Form der Dämmung erreicht man mit einer Schicht aus Steinwolle. Damit lässt sich ebenso eine Dachbodendämmung sowie eine Fußbodendämmung realisieren. Attraktiv macht diese Form der Dämmung der günstigere Preis im Vergleich zu Komplettsystemen.
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Sparen, Quelle: Wilhelmine Wulff / pixelio.de
Ständig wird uns gesagt, wir sollen Strom und CO2 sparen, doch wissen Sie tatsächlich, wie das geht? Und was hat Strom mit CO2 gemeint? Hier ein paar aufklärende Tipps zum Verbrauch und Verhalten.
Auf die Frage, wie Strom und CO2 zusammengebracht werden können, denken Sie an die Gewinnung von Energie. Zwar ist im Strom kein CO2 enthalten, doch bei der Produktion entsteht das giftige Gas. Dies passiert nicht nur bei der Verbrennung der Stoffe, mit denen die stromerzeugenden Turbinenen angetrieben werden, sondern auch bei der Entsorgung und während des Transports.
Mit dem richtigen Verhalten und einem neu zusammengestellten Strommix, kann man sowohl CO2, als auch Strom sparen.
Im ersten Schritt sollten Sie ihre Haushaltsgeräte unter die Lupe nehmen. Kühl- und Gefrierschränke verbrauchen viel Energie. Sie sollten diese Geräte in regelmäßigen Abständen enteisen, denn sonst kann sich eine dicke Eisschicht an der Türdichtung festsetzen. Wenn Ihr Gefrierfach nicht mehr richtig schließt, verbraucht er mehr Energie, da er trotzdem genügend kühlen muss. Wenn Ihre Türdichtung defekt ist, sollten Sie schnell eine neue Dichtung einbauen, denn sonst kann es für Sie teuer werden. Eine gerade mal fünf Millimeter dicke Eisschicht an der Tür, kann Ihren Stromverbrauch um 30 Prozent steigern. Achten Sie ebenfalls drauf, dass Ihr Kühlschrank oder Ihr Gefrierschrank nicht neben einem Herz oder einer Heizung steht. Als idealer Platz für Kühlgeräte ist der Keller oder ein anderer kühler Raum. Mit neuen Energiesparenden Geräten können Sie ebenfalls bis zu 50 Prozent Energieverbrauch einsparen.
Eine weitere Quelle für hohen Energieverbrauch ist die Waschmaschine. Passen Sie darauf auf, dass Sie nie eine halb gefüllte Maschine in Gang setzen. Waschen sie außerdem Ihre Wäsche bei 30 Grad, das spart an Strom. Sollten Sie einen Wäschetrockner besitzen, benutzen Sie ihn nur in Ausnahmefällen. Es ist ein reiner Stromfresser.
Sollten Sie als dritten Punkt auch noch auf Ökostrom umstellen, mindern Sie Ihren CO2-Ausstoss und können so Ihren Geldbeutel schonen.

Grüne Natur, Quelle: Lutz Stallknecht / pixelio.de
Darf ich vorstellen, das erste gläserne Bioenergiedorf Deutschlands – Siebeneich. Vor einigen Tagen wurde der Schritt in die Bioenergie gefeiert. Als Belohnung gab es vom Landwirtschaftsminister Alexander Bonde einen Förderbescheid in Höhe von 13.500 Euro.
In der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber können nun Schüler und interessierte Erwachsene über den Miscanthus-Anbau und die Miscanthusheizungen bis hin zu Biogasanlagen informiert werden.
Geplant ist ebenso ein Schaugarten mit nachwachsenden Energieträgern. Diese erneuerbaren Energien sollen aus Chinaschilf und Energiehölzern wie Pappel, Weide Robinie und Blauglockenbaum gewonnen werden.
In naher Zukunft wird ebenso eine Windenergieanlage gebaut, so Ortsvorsteher Reinhold Brück. Bei der Feier des Bioenergiedorfes Siebenreich dankte der Landrat Helmut Jahn den Bürgern und Bürgerinnen für die Umsetzung der klimafreundlichen Energieversorgung.
Ob die Energie für das gesamte Dorf ausreicht? Mehr als das. Rund das 2,6-fache des eigentlichen Bedarfes wird direkt in Siebenreich erzeugt.
Für die konstante Energiegewinnung sorgen sowohl sechs Solaranlagen für Warmwasserzubereitung, als auch Pelletheizungen, elf Holzheizungen und 22 kombinierte Holzheizungen. Insgesamt 20 Haushalte und zwei Gewerbeobjekte sind an die örtliche Fernwärme angeschlossen.
Es es soll stetig mehr werden. Der Einsatz der Siebenreicher ist wahrlich lobenswert, denn sie haben es erreicht und erfüllen alle Vorgaben für ein Bioenergiedorf. So muss laut der Verordnung mindestens soviel Strom erzeugt werden, wie das Dorf braucht. Ebenso müssen 50 Prozent der Anlagen im Besitz von Wärmeabnehmern und Landwirten sein. Sowohl Gentechnik und Maismonokulturen sind hier nicht gestattet.
Der HOT-Geschäftsführer lobte das Dorf und zeigte sich begeistert, was die Gewinnung der Energie, als auch die Arbeitsplatzgewinnung anbelangt. Neben dem Preisgeld erhielt das Dorf ein Bioenergiedorf-Ortsschild, das allen Besuchern von Siebenreich zeigen soll, wie fortschrittlich die Bürger hier im Ort sind.

Energiesparlampe, Quelle: Viktor Mildenberger / pixelio.de
Es ist soweit. der 60-Watt-Birne geht ab dem 01. September 2011 das Licht aus. Im Klartext, ihre Produktion wird eingestellt. Da hat die EU-Verordnung als dritten Schritt, nachdem sie die den Verkauf und die Produktion der 100-Watt- und der 75 Watt-Birne bereits aus Umweltgründen verboten.
Das Ziel ist, dass ab dem Jahr 2016 die gesamte Produktion und der Verkauf der Glühbirne, der Vergangenheit angehört und nur noch Energiesparleuchten der Effizienzklassen A und B im Umlauf sind. Da dies alle Bürger angeht, sollte sich jeder mit der Energiesparlampe auskennen. Und dies fängt schon beim Kauf einer neuen Energiesparleuchte an. Noch vor einigen Jahren sagte man über die Energiesparlampe, sie sei zwar Stromsparend, doch das Licht würde sich lediglich in einer Zahnarztpraxis eignen. Die Leuchtkraft und das Licht kamen kühl und unpersönlich von der Decke. Vollkommen ungeeignet für das Zuhause, wo man es gemütlich und warm haben möchte. Doch damit ist Schluss. Seit einiger Zeit gibt es auch Energiesparlampen, die wohnliches Licht in die Wohnzimmer zaubert.
Wenn Sie eine Energiesparlampe kaufen möchten, sollten Sie sich zuerst über die Angaben der Leuchtkraft informieren. Bei der Glühbirne genügte es, wenn man sich nach der Wattzahl (W) orientierte, dies ist bei der Energiesparlampe anders. Hier entscheidet die Einheit Lummen (lm). Auch die Zahlen hierfür sind anders, so entspricht die 700 lm Energiesparlampe der Leistung einer 60-Watt-Birne. Eine 100-Watt-Birne erhalten Sie mit der Lichtleistung 1.400 lm.
Eine Lichtfarbe, die dem Wohnraum Gemütlichkeit bringt wird mit der Farbtemperatur in Kelvin (K) verzeichnet. Den bekannten Glühbirnen ist die 2.700 K Energiesparlampe ähnlich. Wenn Sie Tageslicht in Ihrem Arbeitszimmer oder Bad benötigen, dann sollten sie eine 6.000 K kaufen.
Weitere Abkürzungen wie Stunden (h), Quecksilbergehalt (hg) in Milligramm (mg) sollten Sie beim Kauf ebenso beachten wie die Dimmbarkeit oder die Start- und Anlaufzeit der Lampe.
In Deutschland ist die Energiewende in vollem Gange und eine Menge der Bundesbürger macht euphorisch mit. So ist Öko-Strom die Energiequelle der Zukunft und Solaranlagen und Windräder sind beliebt wie nie.
Leider bleibt bei dieser ganzen praktischen umweltfreundlichen Sache die Ästhetik ein wenig auf der Strecke. So sehen große weite Felder mit unzähligen Windrädern einfach nicht schön aus. Oder auch diese riesigen klobigen Solaranlagen auf alten Scheunen oder Dächern von Privatpersonen.
Immerhin in letzterer Sache gibt es nun ein Umdenken und entwickelte Solaranlagen, welche auch in der Ästhetik Punkte sammeln könne. So gibt es nun immer mehr Module bei denen man die Anlagen in das Dacht mit einbetten, sodass diese gut aussehen oder auf den ersten Blick gar nicht sichtbar sind. Bei den Solaranlagen gibt es diese Möglichkeit schon länger, bei der Photovoltaik ist dies jedoch eine neuere Sache, da es um einiges komplizierter und teurer ist. So benötigen diese Anlagen eine Lüftung, da sie bei Überhitzung nicht mehr so effektiv arbeiten können. Dadurch sind sie dicker, da sie einen Unterbau mit der entsprechenden Lüftung besitzen. Somit ist es ganz logisch das ein einarbeiten hierbei viel schwieriger ist.
So wurde nun das Energiedach entwickelt. Dabei handelt es sich um Dachfläche, bestehend aus den eben genannten Anlagen. Die Oberfläche ist schwarz und auch Regenabweisend. Unter diesem Energiedach befindet sich dann noch ein zusätzliches Witterungsfestes Dach mit eingebauter Regenrinne. Hierbei fallen die Photovoltaikanlagen kaum auf, da sie von unten wie normale Dachplatten wirken.
Hierbei handelt es sich jedoch nach wie vor um ein Premiumprodukt, da es für den Normalverbraucher kaum bezahlbar ist. So kostet solch ein integriertes Dach mehr als doppelt soviel, wie eine einfach angebrachte Photovoltaikanlage.

Grüne Energie, Quelle: Luise / pixelio.de
Laut einer Studie der Technischen Universität Cottbus müsste das Stromnetz in Brandenburg bis zum Jahr 2020 um mehr als 2000 Kilometer ausgebaut werden,damit es für die Nutzung erneuerbarer Energien tauglich ist.
Die Investitionskosten lägen dafür bei rund zwei Milliarden Euro, dies stellte WirtschaftsministerRalf Christoffers am Montag in Potsdam vor.
Nach Angaben der Bundesratsinitiative von Christoffers (Die Linke) plant das Land Brandenburg die Kosten hierfür bundesweit umzulegen. Denn nach den Aussagen des Ministers kann es nicht sein, dass Länder mit einem hohen Potenzial an erneuerbaren Energien automatisch höhere Strompreise haben.
Für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und der Windenergie seien vor allem die Regionen Prignitz,Elbe-Elster,Barnim und die Uckermark sehr interessant und auch in Planung.
Dafür muss das Leitungsnetz dort jedoch erheblich ausgebaut werden. Zahlen, welche in der Studie der BTU genannt wurden, beziehen sich dabei nur auf regionale Freileitungen. Allerdings stehen inzwischen auch unterirdische Kabelanlagen zur Diskussion.
Dort werde allerdings mit Akzeptanzproblemen gerechnet, da da diese einen Eingriff in die Natur darstellen. Aber auch gegen Freileitungen gibt es immer wieder Widerstand, weil die Anwohner eine Verschandelung ihrer sich umgebenden Landschaft befürchten.
Zur aktiven Klärung dieser Fragen regte Christoffers eine Beteiligung der Bürger an.
In den letzten zwei Jahren wurde uns erzählt, dass die Energiesparlampe eine Wunderleuchte sei und wir unseren Verbrauch schleunigst, von der normalen Glühbirne auf die Energiesparlampe umstellen sollten. Viele von uns haben das auch brav gemacht, doch nun stellt sich heraus, dass sich die Wunderwaffe der Leuchtkraft gesundheitsgefährdend auf uns auswirken kann.
Schuld soll das Quecksilber in der Energiesparlampe sein. Das Umweltbundesamt (UBA) hält das Schwermetall beim zerbrechen der Leuchte zwar für ungefährlich, doch es wird empfohlen die Räume, in denen eine dieser Energiesparlampen zerbrochen ist, gut zu lüften.
Als Erklärung gibt das UBA an, dass sich nach dem Zerbrechen der Leuchte die Quecksilberbelastung auf das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter erhöhen kann. Dies wäre jedoch nicht gesundheitsgefährdend. Die Technische Universität München hat jedoch herausgefunden, dass die Belastung viel höher ist als von der UBA angegeben. Die Messungen ergaben einen Wert von über 100 ug/m3. Dr. Rudolf Schierl von der Universität München klärt auf, dass die Werte kurz nach dem Zerschellen der Leuchte zwar hoch sein können, doch für gesundheitsgefährdend hält er sie trotzdem nicht.
Es ist essentiell, dass das Zimmer schnell gelüftet wird.Man sollte die zerschellte Leuchte mit einem Blat Papier zu einem Häufchen zusammenschieben und die Plecken mite ienm Klebeband aufheben. Das Klebeband sollte nicht unverpackt im Müll landen, sondern erst in eine Plastiktütte gelegt werden. Die Tütte sollte mit einem weiteren Klebeband verschossen und zum Sondermüll gebracht werden.
In erster Linie es es aber wichtig, dass Sie sofort reagieren. Wenn Quecksilber erst nach dem Verdampfen beseitigt wird, besteht das Risiko, dass es eingeatmet wird. Auf keinen Fall sollten Sie die Scherben mit einem Besen oder einem nassen Tuch aufheben, denn es besteht die Gefahr, dass sich das Schwermetall im Zimmer verteilt.
Lesen Sie auch: Die nächste- Stufe der Energiesparlampe