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Erstes US-Hotel nur mit Grüner Energie geplant

© scusi - Fotolia.com

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In Oroville in den USA soll nun das erste Hotel gebaut werden, welches den Stadndards eines Passivhauses entspricht.

Die kleine nordamerikanische Stadt Oroville ist in Okanogan County gelegen, nur 4 Meilen von der US – kanadischen Grenze entfernt. Das Städtchen liegt am südlichen Ende der wunderschönen Lake Osoyoos, die sie sich mit ihrem kanadischen Nachbarn im Norden, die Stadt Osoyoos, teilt.
 
Oroville hat sich der Schaffung und Nutzung nachhaltiger Energie-Lösungen verschrieben. Die Stadt will die bestehende Infrastruktur und ihre gute Lage nutzen, um neue Investoren zu locken, die die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft zusätzlich vorantreiben und neue Arbeitsplätze schaffen sollen.
 
Bislang gab es in der Stadt nahe der kanadischen Grenze aber nicht genug Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen oder Geschäftsreisende. Alles in Allem konnten sich die Besucher Orovilles bisher auf eine Frühstückspension, einen Campingplatz und einige Hütten außerhalb der Stadtgrenzen verlassen. Doch nun will die Stadt neue Investoren und Firmen willkommen heißen und plant, ein neues Hotel zu bauen, welches noch mehr Besucher beherbergen kann.
 
Das besondere Aushängeschild des Hotels: es wird das erste Hotel in den USA sein, welches nach den Standards eines Passivhauses gebaut wird. Bisher gab es nur wenige Hotels in Europa, die nach diesen Standards gebaut sind.
 
Die Bauweise solcher Häuser basiert auf dem gleichen Prinzip – Energie passiv nutzen. Durch eine umfangreiche Dämmung sollen Wärmeverluste vermieden und eine hohe Energieeffizienz erreicht werden.
 
Bei einem internationalen Hotelreservierungsservice dürften Green Energy-Hotels wohl bald eine ganz eigene Kategorie beanspruchen. Das geplante Hotel in der beliebten Tourismus-Region an der amerikanischen Pazifikküste könnte hier nur den Anfang eines landesweiten Trends bilden.

Nach der Klimakonferenz ist vor der Klimakonferenz

Erderwärmung © Werner Schwehm - Fotolia.com

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Und wieder ist ein Jahr vergangen, dass zumindest aus Sicht des Klimaschutzes keine neuen, bewegenden oder verändernden Erkenntnisse geliefert hat. Auch in diesem Jahr trafen sich die Vertreter der großen Industrieländer sowie der Europäischen Union, um sich im Rahmen der Klimakonferenz über Pläne und Vorhaben auszutauschen, um unter anderem die bedrohliche Erderwärmung in den Griff zu bekommen. In der Südafrikanischen Stadt Durban wurde heftig gestritten, verhandelt und ignoriert. Ignoriert, dass es in derzeitigem Tempo kaum eine Chance gebe, die Umwelt nachhaltig zu retten. So sehen es zumindest Umweltverbände und Umweltschutzorganisationen, die wie jedes Jahr die Ergebnisse der Konferenz stark kritisieren.

Im Mitelpunkt der Kritik steht wiedermal die USA, aber auch China, Indien Russland, Kanada und Japan sorgen für Unmut, da wichtige, richtungsweisende Entscheidungen blockiert oder vertagt werden. Die Vereinigten Staeten, die das Kyoto-Protokoll und entsprechende Beschlüsse sowieso nicht anerkennen, treten auf die Bremse und wollen eine neues rechtsverbindliches Abkommen erst nach 2020 in Angriff nehmen. Dem Beispiel des großen Nachbarn hat sich nun auch Kanada zu eigen gemacht und ist am Ende der Konferenz kurzerhand aus dem Kyoto-Protokoll ausgetreten. Als Gründe werden vor allem finanzielle Belastung aufgrund der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftkrise genannt. Indien hat sich zumindest für eine Kompromiss erweichen lassen, den sich am Ende auch die USA schweren Herzens und mit einem großen Aber angeschlossen hat. So kann in einer zweiten Verpflichtungsperiode des Abkommens, neue Minderungsziele eingereicht werden, die dann zu diskutieren sind. Wie lange diese Pause andauern wird, ist indes unbekannt und soll auf der nächsten Konferenz beschlossen werden. Nach der Klimakonferenz ist wie immer vor der Klimakonferenz, die im nächsten Jahr in Katar stattfinden wird. Ob sich bis dahin etwas bewegt, ist jedoch mehr als fraglich.